Reise blog von Travellerspoint

Eine lange Reise geht zu Ende

Nun ist es soweit....unsere Reise geht zu Ende. Was für eine schöne Zeit wir hatten! Neue Gerüche und Genüsse haben wir erforscht, tolle Freundschaften geschlossen, Ängste wurden überwunden und/oder neu entdeckt, haben uns an der grandiosen Vielfalt der Kulturen erfreut und bei allem wieder von neuem unsere Herkunft zu schätzen gelernt.

Wir freuten uns, dass wir all dies einwenig mit euch teilen konnten. Danke an dieser Stelle fürs fleissige lesen!

20 Wochen waren wir unterwegs, haben über 60 Stunden Zugfahrt hinter uns und packen nun, nach 42mal, das letzte mal unsere Rucksäcke. Wir feuen uns riesig euch alle wieder in die Arme zu schliessen!!!

Eingestellt von fredara 07:31 Kommentare (0)

Welcome to the Jungle

30 °C

Hallo zusammen

Wohl oder übel nähern wir uns dem Ende unserer Reise. Herzlich willkommen zu unserem letzten, offiziellen Blogeintrag.

In Medan angekommen checkten wir im Grand Central Medan Hotel ein. Ein, auf den ersten Blick, schickes Hotel im Zentrum der Stadt.
Doch nach einer Weile beschlich uns das Gefühl, dass dieses Hotel erst vor kurzem eröffnet wurde und zwar von Leuten die keine Ahnung davon haben wie man ein Hotel führt. Einiges kam uns eher ungewöhnlich vor. Zum Beispiel wurden wir über unser Zimmertelefon um 8 Uhr morgens darüber informiert, dass das Frühstückbuffet bereit sei. Das es ein Frühstückbuffet gibt, hat man un schon beim einchecken erzählt.
Na ja... Hier läuft halt alles ein wenig anders.

Schon vor unserer Ankunft in Medan informierten wir Regina Frey darüber, dass wir auf dem weg nach Sumatra sind. Regina Frey ist die Gründerin der Stiftung PanEco, bei der ich den grössten Teil meines Zivildienstes absolviert habe. Sie engagiert sich schon seit Jahrzenten für die Umwelt auf Sumatra. Insbesondere ihre Arbeit zur Erhaltung der selten gewordenen Orang Utans ist äusserst bemerkenswert. Regina gab uns Tipps und Tricks für unseren Aufenthalt und machte uns sogar Geschenke. Nochmals ein ganz grosses Dankeschön an dich, Regina.

Yayasan Ekosistem Lestari (YEL). So heisst die Organisation in Medan und fungiert als die Exekutive PanEco's. Im YEL sitzen die Leute, die an vorderster Schützerfront arbeiten. Zum Beispiel Dr. Ian Singleton, Leiter des Sumatra OrangUtan Schutzprogrammes (SOCP), der unter anderem dafür gesorgt hat das schon dutzende Orang Utans wieder in die Natur ausgewildert wurden. Vom YEL aus werden diverse Forschungsstationen, Auswilderungsstationen und eine Quarantänestation betrieben. Zur Quarantänestation komme ich später nochmas zurück.

Wer interessiert ist, kann auf folgender Page alles über die Orang Utan/Palmöl-Problematik lesen. Sie freuen sich bestimmt auch über neue Spender. :)
http://www.paneco.ch/sumatra-orang-utan-schutzprogramm/

Dani und Nicolas, zwei Zivis aus der Schweiz, die beim YEL arbeiten, haben sich uns angenommen und zeigten uns die Stadt.
Medan ist nochmal eine Spur lauter, dreckiger und wilder als die Städte, die wir auf Java gesehen haben. Ausserdem scheint es nirgends Trottoirs zu geben, was einen Spaziergang durch die Stadt eher unangenehm macht. Wir fanden dann heraus das Medan kulinarisch einiges zu bieten hat.
Dani wurde dann zu unserem Medanguide und mittlerweilen auch zu einem guten Freund.

Von Medan gings dann weiter über eine ziemlich holprige Strasse zwischen Palmölplantagen nach Bukit Lawang. Bukit Lawang befindet sich am Rande des Gunung Leuser Nationalparks. Mit einer Fläche von 11000 Quadratkilometer umfasst der Gung Leuser Nationalpark das grösste, noch verbleibende Stück Regenwald auf Sumatra. In diesem Nationalpark lebt heute der grösste Teil der noch verbleibenden Orang Utan Population. Nur rund 5000 sind es.

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Bukit Lawang ist das beliebteste Reiseziel auf Sumatra. Verständlich, denn es ist einer der wenigen Orte auf der Welt an dem man einem Orang Utan in freier Wildbahn begegnen kann. Auf unserer Tageswanderung durch den Dschungel haben wir so einiges gesehen. Thomas Leaf Monkeys, Gibbons, Makaken, Pfaue, Tausendfüssler, riesige Ameisen, Blutegel und natürlich Orang Utans. Wir hatten Glück den wir haben insgesammt 10 Stück gesehen! Die meisten davon gelten allerdings als Semiwild, was bedeutet, das sie sich Menschenkontakt eher gewöhnt sind weil sie mal in Gefangenschaft leben mussten.
Im Dschungel zu stehen und diese Tiere direkt vor uns zu haben, hat uns echt umgehauen. Wir sind dem ganzen gegenüber aber auch skeptisch eingestellt. Die Leute vom YEL haben uns erklärt, dass diese Art von Tourismus gefährlich für die Tiere und auch für die Menschen sein kann.
Da wir 97% unserer DNA mit der der Orang Utans teilen, besteht die Gefahr, dass wir ihnen Krankheiten übertragen. Ausserdem sind Orang Utans gefährlicher als man denkt. Sie können durchaus agressiv werden. Die meisten Leute haben keine Ahnung und gehen für ein Selfie schon gefährlich nahe ran. Nachdenklich gestimmt verliessen wir Bukit Lawang wieder.

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Zurück in Medan verabredeten wir uns regelmässig mit Dani zum Abendessen und ab und zu fürs Kino. Regina erlaubte uns dann die Quarantänestation zu besuchen. Dafür mussten wir aber zuerst ins Spital um zu checken ob wir kiene Tuberkulose haben. Eine der übertragbaren Krankheiten.

Auf der Quarantänestation werden die Orangutans aufgenommen, die aus Ihrer Gefangenschaft befreit werden. Danach werden sie über wieder daurauf vorbereitet selbstständig im Urwald überleben zu können. Wir freuten uns sehr über dieses Privileg, denn nur die wenigsten werden dort reingelassen.

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Danach durften wir uns den Orang Utan Haven anschauen welcher noch im Aufbau ist. Im Orang Utan Haven sollen eines Tages Orang Utans aufgenommen werden die nicht mehr fähig sind selbstständig im Urwald zu überleben. Dani, der Zivi, arbeitet hauptsächlich daran. (Ein hoch auf die Zivis!!:)).

Von Medan aus ging unser Flug nach Pulau Weh. Eine kleine Insel im Norden von Sumatra. Dort verbrachten wir fünf Tage in einem Bungalow am Strand. Die Hotelanlage gehöret einem total gut gelaunten Südafrikaner namens Freddy, welcher uns jeden Abend hervorragend bekocht hat. Auf Pulau Weh waren wir vorallem am schnorcheln. Leider wurden die meisten Koralenriffe vom Tsunami 2004 stark beschädigt. Eines jedoch war aber trotzdem ausserordentlich schön.
Pulau Weh gehört zur Provinz Aceh im Norden von Sumatra. In Aceh herscht das Scharia Gesetz. Während man in Indonesien viele Frauen ohne Kopftuch sieht, scheint es kaum welche ohne Kopftuch in Aceh zu geben. Die Regeln sind generell ein wenig strenger. An den wenigsten Stränden war es erlaubt nur in Badehose/Bikini zu baden.
Nach einer entspannten Woche auf Pulau Weh gings zurück nach Medan.

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Zum Abschluss durften wir, ob mans glaubt oder nicht, doch noch einen Vulkan sehen. Wie es einigen vielleicht aus früheren Blogeinträgen noch bekannt ist, haben sich die meisten Vulkane auf unserer Reise vor uns versteckt oder irgendwas Anderes hinderte uns daran sie zu sehen.
Zusammen mit Dani gings rauf auf den Vulkan Sibayak. Wir genossen wunderschöne Ausblicke auf den benachbarten Vulkan Sinabung und umrundeten den Krater, der konstant stinkendes Gas ausströmte

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Unser Picknick auf dem Berggipfel war dann was ganz besonderes. Der gute Dani teilte mit uns sein schweizer Frässpäckli. Wir wussten gar nicht wie sehr wir vorallem unser schweizer Käse vermisst haben!

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In Medan verbringen wir noch ein paar Tage bevor wir dann nach Singapur fliegen und schlussendlich den Heimflug antreten.
Ein abschliessender Eintrag wird noch folgen.

Danke fürs lesen und bis bald

Eingestellt von fredara 05:07 Archiviert in Indonesien Kommentare (1)

Zu Besuch bei Freunden

Hallo aus Medan......
Viel ist passiert seit unserem letzten Eintrag. Leider sind wir keine Surfprofis geworden, dafür haben wir aber viele liebe Menschen getroffen.

Das Surfen mussten wir unfallbedingt aufgeben, da Frede sich dabei eine Rippe geprellt hat und die Schmerzen zu stark waren. Wir mussten aber trotzdem in Kuta verweilen für unser Visum. Dies hat sich als eher kompliziert heraus gestellt. Wir mussten ganze 3 mal beim Imigrasi Office antanzen, gefühlte 100 Nummern ziehen, bis wir nach 10 Tagen unser Visum endlich erhielten.

Nach einer etwas zu langen Zeit in Kuta, gings dann auf Gili Air, eine der drei Gilli Inseln vor Lombok. Wer mein Gedicht gelesen hat, kann sich nun denken, das dies die Höllenfahrt ins Paradies war. Dort genossen wir weisse Sandstrände, türkisblaues Meer, wunderschönes Abendrot und leider auch Abfall in allen Farben.

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Nach zwei Nächten gings weiter nach Mangsit auf Lombok. Zum Glück nur eine 5 Minuten Bootsfahrt. Dort besuchten wir Larissa und ihr Mann Fandri. Larissa kenne ich aus meiner Primarschulzeit. Die beiden haben in Mangsit bei Sengiggi ein wunderschönes Hotel mit tollen Bungalows eröffnet und da liessen wir es uns natürlich nicht nehmen, im Terras Lombok Bungalows zu nächtigen.
Da Frede immernoch starke Schmerzen hatte, nahmen wir es sehr gemuetlich. Suchten Muscheln am Strand und besuchten einen Wasserfall. Lombok ist noch nicht so touristenüberloffen wie Bali und daher viel ruhiger. Nach Kuta und den Gilis, für uns eine Oase der Ruhe.

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Von Lombok flogen wir dann nach Surabaya auf Jawa. Von wo aus wir eigentlich eine Sunrisetour zum Vulkan Bromo machen wollten. Leider waren Fredes Schmerzen, nach mittlerweile zwei Wochen noch immer nicht besser geworden und brachten nun auch Atemprobleme mit sich, so dass wir die Tour absagen mussten und uns entschlossen ins Spital zu fahren. Keine Angst es ist nichts schlimmes, Frede geht es mitlerweile besser doch plagen ihn die Schmerzen noch immer, vorallem wenn wir unsere schweren Rucksäcke tragen müssen.

Von Surabaya gings mit dem Zug weiter nach Yogjakarta oder auch Jogja genannt. Wir freuten uns sehr dort Andi zu treffen, der für ein Jahr in Semarang arbeitet. Zur gleichen Zeit waren Andis Eltern Bernie und Dani zu Besuch und so verbrachten wir die folgenden Tage zu fünft. Zusammen besuchten wir die Tempel Borobudur und Prambanan, erlebten einen Sonnenaufgang ohne Sonne, kauften Gewürze auf dem Markt, haben toll gegessen und lustige Taxifahrten erlebt.
Nach drei Tagen in Jogja fuhren wir dann noch nach Semarang um zu sehen wo Andi lebt und arbeitet. Wir hatten fünf tolle Tage zusammen. Nach vier Monaten auf Reisen fühlten wir uns ein bizli wie Dihei.

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Nun sind wir in Medan auf Sumatra angekommen. Und planen, mit der tollen Hilfe von Regina Frey und den lieben Leuten Vom YEL (Büro der PanEco in Medan) unsere letzten 3 Wochen. Ja....schon bald sind wir zurück.:-)

Für heute halten wir es kurz. Wir sitzen schwizend im unklimatisierten Internetcafe und allmählich bilden sich dicke Schweissringe unter den Armen. Höchste Zeit für eine kalte Dusche!

Wir freuen uns schon neues von Sumatra zu berichten.... Bis bald....

Eingestellt von fredara 06:51 Archiviert in Indonesien Kommentare (0)

Höllenfahrt ins Paradies

Höllenfahrt ins Paradies

Oder every little thing is gonna be allright...

Sind heut früh aufgewacht
und haben uns auf den Weg ins Paradies gemacht.

Am Bootssteg warten schon viele Leut,
aufgeregt und hoch erfreut -
auf ins Paradies, noch heut!

Beim ersten Schritt ins Boot wird mir schnell klar,
das Paradies muss man sich verdienen, leider wahr.

Schmale Sitze in Reih und Glied.
Zu hoch die Fenster, dass man kaum nach draussen sieht.

Los geht die Reise und man entflieht,
der Küste mit vollem Speed.

Die Wellen schütteln das Gefährt,
keine Schonung wird gewährt.

Lange versuche ich es zu halten,
doch kann meinen Magen nicht mehr verwalten.

Mit umgestülptem Magen und Beutel vorm Gesicht,
wird mir dann klar, die Fenster sind ja gar nicht dicht!

Das Wasser schwabbt mir entgegen,
im Wechseltakt zum Magenbeben.

Und fast an unserem Ziel angelangt,
da seh ich Palmen und Sandstrand.

Doch geniessen kann ich's nicht recht,
ist mir doch immer noch so schlecht.

Hysterisch atmend wart ich darauf.....
Boot leg an, ich will jetzt raus!!!

Doch was sind das für klänge die mich durchdringen?
Nicht drei Vögel die für mich singen.

Du singst leise das Lied das mich heilt:
....every little thing is gonna be allright....

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Eingestellt von fredara 05:50 Archiviert in Indonesien Kommentare (0)

Yes!? Massage?

Da sind wir wieder....

Nach einem langen Flug über Kualalumpur sind wir nun in Bali angekommen. Aber wie bereits versprochen, wollen wir euch erst noch von unseren Tagen in Hongkong erzählen...

Wir kamen im strömenden Regen in Hongkong an und machten uns auf, unser Hostel zu finden. Dieses befand sich, wie wir bereits wussten, in der berühmt berüchtigten Chungking Mansions. Beschrieben als das Mekka der Billigunterkünfte, steht der riesige Gebäudekomplex, mit über 200 Hostels, von denen nur etwa die hälfte eine offizielle Lizenz hat, mitten im Stadtteil Kowloon. Da wir uns zu diesem Zeitpunkt schon als eingefleischte Backpackers fühlten, glaubten wir das uns nichts mehr schocken kann und waren bereit 3 Nächte dort zu verbringen.
Bereits im Erdgeschoss konnten wir uns kaum retten vor Angeboten. Jeder in der überfüllten Eingangshalle scheint ein günstiges Zimmer zu haben. Wie wir auch bereits wussten, darf man dort keinem sagen wie das gebuchte Hostel heisst weil man sonst in das falsche begleitet wird. In der Chungking Mansions ist keiner selbstlos.
So sind wir zielstrebig unser Weg gegangen. Mit dem richtigen Lift ( es gibt 4 verschiedene Gebäudeteile), auf den man immer nervenzerreibend lange warten muss, sind wir dann in den 10. Stock gefahren. Weil wir schon eine Anzahlung gemacht hatten und wir nicht zurück in den Regen wollten, sind wir erstmal in unser Zimmer eingecheckt. Wobei das Wort Zimmer wohl eine Übertreibung ist. Besenkammer trifft es da schon eher. Und das geteilte Bad war eher nur ein WC, wo es halt noch ein Duschkopf an der Wand montiert hatte. Zum Glück hat Frede mir nicht gesagt, dass er im WC eine Kakerlake gesehen hat, sonst wäre ich sofort schreiend davon gelaufen. Wir haben uns schon sehr unwohl gefühlt, verbrachten aber doch eine Nacht dort. Direkt am nächsten Morgen fanden wir ein neues Hostel, ein bisschen teurer aber dafür richtig schön und soweit wir wissen kakerlakenfrei.

In Hongkong haben wir uns dann die üblichen Touristenattraktionen angeschaut. Wir sind mit der Zahnradbahn auf den Victoria Peak gefahren, waren am Jademarkt, im Garden of the Stars und sahen die Symphony of Lights (eine Lichtshow der Skyline). Mein Highlight in Hongkong war der grosse Buddah, wo sich Frede erneut in einer Gondel seiner Höhenangst stellen musste. Doch der Blick auf den grossen Buddah, wie er hoch oben über den Wäldern tront, war wirklich schön.

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Da es in Hongkong tolle Strände und Wanderwege geben soll, war eigentlich noch ein Strandtag/Wandertag geplant, doch leider bin ich am zweitletzten Tag in Hongkong krank geworden und auch Frede war nicht 100% fit, somit gibt es von diesen Tagen leider nicht viel zu erzählen.

Nach 5 sehr intensiven und anstrengenden aber auch sehr schönen Wochen verliessen wir China/Hongkong voller Vorftreude auf ein neues Land mit neuen Eindrücken.

Unser Flug kam mit 2 Stunden Verspätung in Denpassar Bali spät Abends an. Zum Glück wurden wir von Fredes Freund Nyoman, den er schon von seiner letzten Reise nach Bali kennt, abgeholt und nach Ubud gebracht. Dort verbrachten wir unsere ersten Tage auf Bali.
Einen ganzen Tag verbrachten wir dann mit Nyoman. Er brachte uns zu einer Kaffeeplantage wo man verschieden Kaffees degustieren kann. Unteranderem den behruehmten Luwak Kaffee auch bekannt als Katzenkackekaffee, der erstaunlich gut ist.
Danach fuhren wir zu den Reisterrassen bei Tegallalang, die bei weitem nicht so gross und imposant sind wie jene in China, doch meiner Meinung nach trotzdem schöner sind. Weiter gings zum Pura Besakih, der von den Balinesen auch als Muttertempel verehrt wird. Eine wirklich wunderschöne Tempelanlage. Der Letzte Stop war in Kintamani wo wir die atemberaubende Aussicht auf den Gunung Batur und den Batursee genossen.
Zum Abschluss von diesem tollen Tag wurden wir noch bei Nyomann zu Hause zum Kaffee eingeladen.

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Die Restliche Zeit in Ubud haben wir uns ein Roller gemietet und die Gegend auf eigene Faust erkundet. Das Rollerfahren hier ist ein Erlebnis, wenn man sich mal an den verrückten Verkehr gewöhnt hat, ist es einfach toll die schöne Landschaft zu bewundern, an der man vorbeirauscht. Und da Frede sich als Fahrer bereiterklärt hat, weil ich halt ein Schisshas bin, durfte ich immer hinten sitzen und geniessen. :-)

Von Ubud gings dann weiter nach Lovina, ein ruhiger Ort im Norden von Bali. Dort haben wir uns mal ein Hotel geleistet das ein bizeli teurer war mit Pool direkt am Strand. In Lovina haben wir dann ein Schnorchelausflug gebucht. Mit dem Boot fuhren wir raus und schnorchelten dann etwa eine Stunde. Für mich war das ein tolles Erlebnis, da ich vorher noch nie geschnorchelt bin und somit mein erstes Korallenriff gesehen habe.
Nach zwei Tagen faulenzen am Strand in Lovina gings dann weiter in den Osten nach Amed. Mit dem Roller erkundeten wir dort die verschiedenen Strände mit seinen Korallenriffen.

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Nun sind wir in Kuta angekommen. Der Urlaubsort Nr.1 für alle Australier. Hier findet mann alles: Pauschaltouristen, Partyvolk, Backpackers und natürlich auch Touristen vom Rest Indonesiens. Hier müssen wir unser 30 Tages Visum verlängern und versuchen uns als Nachwuchssurfer, wobei sich Frede gar nicht so schlecht anstellt. Ich jedoch, trotz Spass an der Sache weniger das Talent dazu habe. :-)

Sobald unser Visum gerklärt ist gehts weiter nach Lombok. Bis dahin feilen wir weiter an unserer Surfkunst und freuen uns bald Weiteres zu berichten.....

Eingestellt von fredara 08:19 Archiviert in Indonesien Kommentare (0)

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